Dienstag, 19. Januar 2016

Oberbayerischer Bezirksorientierungslauf

Oberbayerischer Bezirksorientierungslauf - 280 km vom Innspitz zur Zugspitze

Beim Oberbayerischen Bezirksorientierungslauf lief ich vom 08.09. - 13.09.2015 nonstop und weitgehend autark vom Bahnhof Burghausen zum tiefsten Punkt Oberbayerns am Innspitz und von da aus weiter bis zum höchsten Punkt Oberbayerns und Deutschlands, der Zugspitze. 
Dabei legte ich eine Laufstrecke von etwa 280 km zurück. Nachts biwakierte ich im Wald. Entsprechend erlebnisreich und abenteuerlich war der Lauf.
Allerdings hätte ich auf meine Erlebnisse mit einem abgerutschten Weg im Ferchenbachtal am frühen Morgen des 6. Tags auf dem Weg vom Schloss Elmau zur Partnach verzichten können, da das schon etwas heftig und auch gefährlich war.

Was ich bei der langen Tour alles so erlebte, könnt ihr unter den folgenden Tagesberichten nachlesen:

Und hier noch ein paar Bilder von der Tour:

Auf dem Weg zum Innspitz

Innspitz

Flaches Land

Wo ist der Weg?

Krummhorn

Sonnenaufgang nach einer eisigen Nacht

Wäsche

Auf dem Weg nach Lengries


Erster Zugspitzblick

Walchensee

Karwendel

Durch dieses Sumpfloch musste ich hindurch!

Alpenglühen

Auf dem Weg zur Knorrhütte

Plattspitzen

Zugspitzgipfel

 



 

Montag, 18. Januar 2016

Entenrunde am 18.01.2016

Entenrunde am 18.01.2016

Immer, wenn  ich nur wenig Zeit zum Laufen habe, laufe ich meine etwa 3 km lange Entenrunde beim Regnitzaltwasser in der Nähe meiner Haustüre. 
Heute startete ich nachmittags, als schon die Sonne langsam unterging. Dabei spürte ich wie kalt es wohl heute Nacht werden wird.
Endlich ist einmal der Winter bei uns eingezogen wie es sich im Januar gehört. So ein durch den Schnee und die Wintersonne helles Wetter ist doch was ganz anderes als dieses nasskalte und trübe Wetter, das wir zuvor hatten, wo es tagsüber kaum hell wurde!
Daher begreife ich nicht die Leute, die bei sonnigen aber auch katlem Wetter mit Schnee regelmäßig jammern!










Weitere Bilder bei facebook


Freitag, 15. Januar 2016

Weininsel-Joggingtour

Joggingtour auf der Sommeracher Weininsel am 14.01.2016

Gestern fuhren wir wegen einer anderen Angelegenheit in die Gegend der Sommeracher Weininsel. Gaby und ich nutzten diese Gelegenheit für eine kleine Joggingtour auf der Insel. Wir liefen  bei der Hallburg los. Unser erstes Ziel war der mit 287 m NN höchste Punkt der Weininsel, der Kreuzberg. Von dort hatten wir eine wunderschöne Aussicht auf die gesamte Weininsel, den Main, den Vogelsberg mit Vogelsburg und das ganze weitere Umland.

Dahinter liefen wir bei einem starken Gegenwind auf matschigen Wegen durch die Weinberge in Richtung Aussichtsturm oberhalb von Sommerach. Neben Sommerach sahen wir von dort aus weiter in der Ferne Schwarzach und noch weiter dahinter den Steigerwald. Schön war auch der in der Sonne schimmernde Main anzusehen.
Weil wir leider nicht allzuviel Zeit hatten, liefen wir dann zurück zur Hallburg.

Ich brachte die folgenden Bilder von der Tour mit:

Hallburg

Vogelsburg

Nordheim vom Kreuzberg aus gesehen

Sommerach und dahinter Schwarzach

Blick auf den Main

Aussichtsturm oberhalb von Sommerach

Hallburg
Links

Mittwoch, 13. Januar 2016

Schlacht um Ostpreußen

Schlacht um Ostpreußen und Beginn einer riesigen Flüchtlingswelle - Ein Rückblick auf die damalige Situation und Flüchtlingskrise

Heute genau vor 71 Jahren begann am 13. Januar 1945 die Schlacht um Ostpreußen. mit einem durch Artilleriefeuer vorbereiteten Angriff der 3. Weißrussischen Front in Richtung Königsberg als Nebenstoß der Weichsel-Oder-Operation.  Sie war die blutigste und längste Schlacht im Jahr 1945 und dauerte bis zum 25. April 1945.
Im Verlauf wurde Ostpreußen dabei von den Russen vom restlichen Deutschland abgeschnitten. So saßen dann nicht nur viele Deutschen Soldaten in der Falle sondern auch große Teile der usprünglichen Zivilbevölkerung, die vor der Russischen Armee flüchtete. Sie konnten nur noch über die Ostsee evakuiert werden, wobei sich auf dem Weg dorthin und dann auch auf dem Meer schreckliche Szenen abspielten.

Das ganze markierte auch den Anfang einer riesigen Flüchltlingswelle von Deutschen ins Kerngebiet Deutschlands. Nach dem Kriegsende kamen dann noch die zahlreichen Heimatvertriebenen dazu. 

Flüchtlinge auf einem Schiff in Königsberg, 1945 / Bildquelle: WIKIPEDIA / Bundesarchiv, Bild 146-1972-093-65 / CC-BY-SA 3.0

Damalige Flüchtlingszahlen
Laut dem Putzger Historischen Atlas von 1970 wurden 1945 und in den ersten Nachkriegsjahren auf dem Gebiet der BRD 3,3 Millionen Flüchtlinge und 9,3 Millionen Vertriebene aufgenommen. Auf dem Gebiet der DDR waren es 3,8 Millionen Vertriebene. Insgesamt nahm also Deutschland gut 16 Millionen Flüchtlinge und Vertriebene auf.
Nebenbei hatte die Bombardements der Alliierten Millionen von Menschen von den Städten aufs Land vertrieben. Diese Personen sind in dieser Statistik nicht mit aufgeführt!

Situation am Kriegsende

Zusätzlich gab es in Deutschland zu Kriegsende über 15 Millionen Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene, Deportierte und KZ - Häftlinge, darunter meist Ausländer, die repatriiert werden mussten.
Millionen von Angehörigen der Deutschen Wehrmacht, waren in Kriegsgefangenschaft. Darunter auch wieder viele Ausländer. Manche Verbände des deutschen Heeres  glichen
am Ende des 2. Weltkriegs dem Völkergemisch der Horden eines Dschingis Khan.
Selbst Inder kämpften in Deutschland für das Deutsche Reich, obwohl aber auch weil sie ursprünglich von den Deutschen für einen Unabhängigkeitskrieg von Indien ausgebildet worden waren.

Raymond Cartier schrieb in seinem Buch "Der 2. Weltkrieg" dazu über unser zerbombtes Land:
"... jede Ordnung oder gar Verwaltung war zusammengebrochen. Tausende von Problemen - Polizei, Gesundheit, Versorgung, Entnazifizierung - türmten sich vor ihnen. Hungersnot, Epedemien drohten."

Trotzdem lösten die Deutschen zusammen mit der Hilfe der Siegermächte alle diese Probleme, auch wenn es oft Jahre dauerte bis alle, Heimatvertriebenen und Flüchtlinge eingeschlossen, wieder ein vernünftiges Dach über den Kopf hatten und alle hungrigen Mäuler gestopft werden konnten.

Mein Fazit

Heute sollte man diese große Leistung nicht nur bewundern, sondern sich auch bewusst sein, was wir Deutschen alles schaffen können, wenn wir es nur wollen. In Anbetracht der heutigen Flüchtlingskrise jammern wir sicher auf einem recht hohen Niveau!


Samstag, 9. Januar 2016

Auswege aus der Flüchtlingskrise

Auswege aus der FlüchtlingskriseJa, es muss was geschehen! So wie das mit der Flüchtlingskrise abläuft, funktioniert es auf die Dauer nicht. So kann und darf es nicht weiter gehen!
Wenn man folgendermaßen vorgeht, würden sich vielleicht nicht mehr so viel Dramen im Mittelmeer abspielen!

Frühe Flüchtlinge auf der Flucht nach Ägypten / Melker Altar von Jörg Breu dem Älteren, 1502 / Bildquelle: WIKIPEDIA
Ich würde folgendes als Lösungsansatz empfehlen:

Ich denke man muss Möglichkeiten schaffen, dass z.B. syrische Flüchtlinge in den Lagern rund um Syrien, also z.B. Libanon Flüchtlingbüros aufsuchen können, wo sie recht einfach einen Einreiseantrag in die EU stellen können. Dort müssten besonders Bedürftige wie Familien mit kleinen Kindern und auch Alten und Kranken bevorzugt, schnell und unbürokratisch die Einreise genehmigt werden. 

Die Aufnahmekontigente müssten dabei möglichst groß sein, also EU-weit schon in die Hundertausende gehen! Das wäre immer noch viel besser, als wenn Millionen unkontrolliert die Grenzen passieren!

Man müsste dann eine weithend kostenlose Einreise mit Flugzeugen oder bei großen Menschenmengen per Schiff ermöglichen.

Außerdem müssten Flüchtlingslager im Libanon und in ähnlich stark betroffenen Flüchtlingsaufnahmeländern zieloreintiert stärker finanziell unterstützt werden.

Alle EU-Staaten müssten sich an der Aufnahme von Flüchtlingen beteiligen. EU-Staaten, die das nicht tun, müssen die EU-Subventionen gekürzt werden oder Staaten wie Deutschland, die Flüchtlinge aufnehmen, zahlen ab sofort weniger in die EU-Kassen ein oder beziehen EU-Gelder für jeden aufgenommenen Flüchtling.

Im Gegenzug müsste man die EU - Außengrenzen leider möglichst dicht machen.

Wer weiterhin in die EU illegal einreist, muss leider schnell abgeschoben werden. Auch wenn das hart ist! Aber man muss die Leute auch zwingen den legalen Weg der Einreise zu gehen!

Probleme bei der Umsetzung

Das wäre eine Idee, aber die Umsetzung speziell auch das Dichtmachen der Grenzen und unwillige EU-Staaten auf Linie zu bringen, ist natürlich nur sehr schwer zu realisieren.
Geld wäre aber genug da, weil man auch Geld für kostspielige Kriegseinsätze und für die Rettung windiger Banken hat


Wirtschaftsimmigranten

Ähnlich müsste man es beim Thema Wirtschaftsflüchtlinge machen. Da müssen aber die Aufnahmekriterien andere sein!
Dort müsste man junge Leute mit Sprachkenntnissen und auch Fachkenntnissen bevorzugen und Leute suchen, die sich auch integrieren wollen, also alle die für die EU - Staaten und deren Wirtschaft nützlich sein können!
Das gerade auch bei Albanern und Co, weil die kurz über lang der EU beitreten und dann ohnehin die Freizügigkeit der EU genießen werden!
Dies alles auch weil unsere Bevölkerung immer mehr überaltert.


Wenn ich meine Meinung bei der Flüchtlingsthematik gegenüber früher etwas geändert habe, dann gibt es dazu folgende Gründe: 

1. Der Egoismus der anderen EU-Staaten, die Italien, Griechenland, Luxemburg, Deutschland, Schweden usw. bei der Flüchtlingskrise alleine im Regen stehen lassen. Die ganze EU könnte das Problem viel leichter stemmen!


2. Mittlerweile sind leider auch andere Werte wie unsere Demokratie und die Idee der EU mit freien Binnengrenzen gefährdet, weil durch den Zulauf großer unkontrollierter Flüchtlingsströme rechtsradikale und rechtspopulistische Parteien immer mehr Zulauf gewinnen. Kommen die an die Macht, wird es den Flüchtlingen noch viel schlechter als heute ergehen! Ungarn ist bereits ein gutes Beispiel dazu!


3. Es kann nicht sein, dass bedürftige Flüchtlinge mit Schlepperbanden über das Mittelmeer kommen und ihr Leben riskieren müssen


4. Der Flüchtlingsstrom muss in geordneten Bahnen ablaufen.


Mein Fazit

Man darf zwar Idealist sein, muss aber die Dinge leider auch als Realist sehen!



Freitag, 8. Januar 2016

Lichterlauf Pottenstein 2016

Unser Lichterlauf in Pottenstein am 06.01.2016

Gott Lob gibt es trotz der Silvesterkrawallen in Köln und in anderen Großstädten noch christliche Feste mit großen Menschenansammlungen, die völlig friedlich ablaufen.
Eins dieser Feste war sicher das Lichterfest in Pottenstein vor nur wenigen Tagen.

Ein erstes Feuer wird entzündet
Beim Lichterfest treffen sich jedes Jahr am Dreikönigstag Tausende von Menschen. Die  Kirchengemeinde Pottenstein beendet dabei ihre traditionelle Ewige Anbetung, die ursprünglich mal 5 Tage lang dauerte,  mit einer Prozession und einem Lichterzauber von etwa 1.000 Feuern auf den Felsen rings um Pottenstein.

Auch für nicht religiöse Menschen ist dieser Lichterzauber ein beeindruckendes Schauspiel. Da es rund um Pottenstein schöne Wanderwege gibt, bietet sich das Fest auch für eine Wanderung oder Lauftour an.

Deswegen organisiert www.trampelpfad.net dort schon seit Jahren im überschaubaren Kreis einen Gruppenlauf zu den schönsten Aussichtspunkten des Lichterfests. 

Ich war dieses Jahr wieder mit dabei. Bei der Tour in einem eher gemütlichen Lauftempo, wo auch flotte Wanderer mithalten könnten, umrundeten wir auf einer gut 10 km langen Strecke Pottenstein.  
Davon brachte ich die folgenden Bilder mit:









Donnerstag, 7. Januar 2016

Richtig und falsch

Die unschönen Vorkommnisse in der Silvesternacht in Köln und das Flüchtlingsthema erhitzen  die Gemüter. Es gibt deswegen heftige Diskussionen und oft zerbrechen dabei sogar Freundschaften, wie ich das jüngst selbst miterleben musste.

Drei frühe Flüchtlinge auf der Flucht nach Ägypten / Gemälde von Albrecht Dürer / Bildquelle: WIKIPEDIA
Daher ich versuche es daher einfach mal mit Richtig / Falsch:
  • Falsch ist es, Flüchtlinge unter Generalverdacht zu stellen!
  • Falsch ist es, Grenzzäune oder Mauern aufzubauen!
  • Falsch ist es, gegen Andersdenkende und Ausländer zu hetzen
  • Richtig ist es, dass es sich immer um Menschen dreht, egal welche Hautfarbe, Nationalität, Rasse oder Religion sie haben! 
  • Richtig ist es, Hilfesuchenden zu helfen! In der Bibel nennt man das Barmherzigkeit und Nächstenliebe!
  • Richtig ist es, Immigration in geordnete Bahnen zu lenken. Was jetzt abläuft, ist Chaos!
  • Richtig ist es, für Integration zu sorgen, weil Ghettos und NoGo-Areas mit oder auch ohne Ausländer Brutstätten des Verbrechens sind!
  • Richtig ist es, wenn die Polizei für die Innere Sicherheit sorgt und nicht nur für die Sicherheit von abgehobenen Politikern auf G7 Gipfeln!
  • Richtig ist es, ausländische Verbrecher ggf. nach einer Haftstrafe schnell abzuschieben!
  • Richtig ist es, dass alle vor dem Gesetz gleich sind!
Das alles kostet Geld, aber für die Rettung von Banken, Spekulanten, maroden Staaten und für militärische Großeinsätze haben wir ja auch Geld!